Fazit:
Ein Klassiker der deutschen Literatur, der das alltägliche
Mittelalterleben detailgetreu wiedergibt. |
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Südfrankreich,
12. Jahrhundert: „Eine Zeit, die solches empfand, muss eine
wilde Freude am Leben gehabt haben, um es ertragen zu können."
Unter diesem Eindruck mittelalterlichen Treibens hat Wolf
von Niebelschütz sein zum Klassiker gewordenes Werk Die
Kinder der Finsternis geschrieben. Es ist die Geschichte
des rätselhaften Hirtenjungen Barral und seines außergewöhnlichen
Aufstiegs zum Herzog und Freund des Kaisers.
Der Roman verdankt seine ungeheure Intensität der Verbindung
zwischen genauester Recherche vor Ort, der Liebe zum Detail
bei der Beschreibung mittelalterlichen Alltagslebens und der
mitreißenden Fantasie des Autors. So entsteht neben der spannenden
Handlung ein Kaleidoskop provencalischen Lebens im Mittelalter,
mit all seinen weltlichen und kirchlichen Machtkämpfen, Hexenprozessen,
höfischen Spielen und - der Liebe.
"Solche Bücher entstehen auf der Welt nur alle
Jahrzehnte einmal." Hans Wollschläger
Wolf
von Niebelschütz (1913-1960) studierte Geschichte und
Kunstgeschichte. Bis 1940 war er als Literatur-, Theater- und
Kunstkritiker tätig. Nach dem Krieg war er freier Schriftsteller
und verfasste zahlreiche erfolgreiche Romane, Gedichte und
Bühnenstücke.
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