Fazit:
Packender und spannender Krimi, wie man ihn sich vorstellt.
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Lincoln Rhyme ist Ex-Detective und seit seinem letzten Einsatz
für die New Yorker Polizei querschnittsgelähmt. Für das einstige
Superhirn der Abteilung ein schwerer Schlag. Sein hilfloser
Zustand wird immer unerträglicher, so daß er Kontakt mit einer
Sterbehilfe-Organisation aufgenommen hat. Er hat seinen Todestag
schon festgelegt, wenn da nur nicht der grausame Mord an einem
Mann wäre, bei dem er von seinen früheren Kollegen flehentlich
um Hilfe gebeten wird.
Die junge dynamische Streifenpolizistin Amelia Sachs sieht zunächst
nur eine Männerhand aus dem Boden ragen und entdeckt wenig später
einen senkrecht begrabenen Leichnam. Um auf keinen Fall wichtige
Spuren zu verwischen, riegelt Amelia den Tatort großzügig ab
- sie sperrt wichtige Straßen, stoppt den Eisenbahnverkehr und
herrscht jeden Unbefugten an, der auch nur in die Nähe des Fundorts
der Leiche kommt. Sie löst mit ihrer selbständigen Aktion ein
ziemliches Chaos aus, doch Rhyme gefällt ihre gründliche, unkonventionelle
Art und er beschließt, seine kleinen grauen Zellen ein letztes
Mal in Schwung zu bringen, unter der Bedingung, daß Amelia ihm
assistiert.
Zug um Zug erstellen die beiden ein logisch aufgebautes Täterprofil
und engen so den Kreis der Verdächtigen immer mehr ein. Und
genau hier liegt die Stärke des spannenden Thrillers. Gebannt
vollzieht der Leser mit, wie sich die Schlinge immer enger um
den Hals des Täters legt, der psychologisch gut getroffen ist.
Und doch hat der Autor Jeffery Deaver auch für ausgefuchste
Krimispezialisten am Ende noch einige gelungene Überraschungen
parat.
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