Fazit:
Die traurige Realität in Worte gefasst - ein Augenzeugenbericht
mit Blick auf die Amerikaner nach dem Terroranschlag. |
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"zunächst stand ich vor der frage, was ich damit mache, mit diesem haufen an authentizität, mit diesem scheinbaren aufgehen in einem ereignis, in diesem zu großem bild, in das man plötzlich wie eingezogen ist oder eingezogen wurde."
Kathrin Röggla war am 11. September 2001 nur etwa einen Kilometer vom World Trade Center entfernt. In der Folge verfasste sie eine Serie von Texten, die die Veränderungen in New York in den Blick nehmen.
Sie beschreibt die Reaktion der Amerikaner auf die Anschläge, lässt einzelne Leute zu Wort kommen, beobachtet das Geschehen in den Straßen von New York und kommentiert die Inszenierung amerikanischer Politik in den Medien. Über die momentane Aktualität hinaus versucht sie, Muster amerikanischer Wirklichkeit sichtbar zu machen.
Die oftmals ins Englische abgleitetende Sprachweise (und durchgehende
Kleinschreibweise) gibt dem Leser ein noch realistischeres Gefühl
für die beschriebenen Situationen.
Die das Thema untermauernden Fotografien wurden von der Autorin selbst aufgenommen.
Kathrin Röggla,
geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Sie debütierte
1995 mit dem Erzählungsband Niemand
lacht rückwärts. 1997 erschien Abrauschen,
ihr erster Roman. Im Frühjahr 2000 veröffentlichte
sie Irres
Wetter. Kathrin Röggla wurde zuletzt mit dem Sacher-Masoch-Preis
und dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.
(Copyright
© 2004 lesewelt.de)
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