Fazit:
Ein Muß für geschichtsinteressierte Leser,
die mehr über die Hintergründe erfahren wollen. |
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"Und immernoch versuchen wir, die Deutschen, vergeblich
unsere Vergangenheit einzuholen."
Kaum eine zeitgeschichtliche Epoche wirft einen längeren Schatten,
betraf, und betrifft immernoch soviele Menschen weltweit, als
das die Zeit des Dritten Reichs unter Adolf Hitler vermag.
Ian Kershaw, Professor für Neuere Geschichte an der Universität
Sheffield, zählt in Fachkreisen bereits seit Jahren als Ikone
wenn es um die Zeit des deutschen Nationalsozialismus geht.
Sein packender Schreibstil scheint den Leser gerade zu an sein
neuestes Buch zu fesseln, mit einem Thema was tiefschürfender
kaum sein könnte:
"Der Hitler-Mythos" ist eine sowohl umfassende als auch
anspruchsvolle Darstellung des Kultes um einen Mann, dessen
Wahn eine ganze Nation infiziert zu haben schien. "Hitler ist
Deutschland. Und Deutschland ist Hitler.", dieser Auspruch könnte
kaum passender sein, in Anbetracht der Hysterie die die Zeit
des Nationalsozialismus mit sich brachte.
Millionen folgten ihm, dem Führer, blind und ohne Einschränkungen
und selbst jene, die diese Euphorie nicht teilten oder gar verdammten,
konnten sich seines Einflusses nie ganz entziehen.
Wie konnte es zu diesem gottgleichen Kult kommen? Was und vor
allem wer steht hinter dem Ganzen? Durch viele anschauliche
Beispiele wird der Aufbau, die Höhepunkte sowie der Verfall
Adolf Hitlers in den Augen der Bevölkerung umfassend dargelegt.
(Markus Eidam)
Ian
Kershaw, geboren 1943, ist Professor für Neuere Geschichte
und Direktor des Historischen Instituts an der Universität
Seffield. Zu seinen Veröffentlichungen gehören u.a.
Hitlers
Macht - Das Profil der NS-Herrschaft, Hitler
1889-1936 und Hitler
1936-1945.
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© 2004 lesewelt.de)
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