Fazit:
"Gott würfelt nicht." ...mit Raum und Zeit, weil
Einsteins Biographie so ist, wie sie ist. |
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Albert Einstein (1879 - 1955) hat mit seiner Relativitätstheorie
unser Weltbild revolutioniert. Seine Formel E = mc2 veränderte
unser Verständnis der Welt und des Universums.
Fortan mußten Begriffe wie Raum, Zeit, Schwerkraft, Licht, Materie
und Energie neu gedacht werden.
Er betrachtete Raum-Zeit als ein vierdimensionales Kontinuum,
in dem zukünftige Ereignisse bereits implizit anwesend waren.
Deshalb widersprach er der Quantentheorie mit ihrem Unbestimmtheitsprinzip,
nicht zuletzt mit dem berühmten Satz "Gott würfelt nicht".
Der Autor skizziert in dieser prägnanten Einführung die
Stationen im Leben des charismatischen Pazifisten und großen
Physikers, und er erläutert die Bedeutung seiner grundlegenden
Einsichten.
So wird deutlich: Einstein nimmt eine zentrale Position ein
zwischen Newton, Maxwell und Mach auf der einen Seite und Bohr,
Heisenberg und der gegenwärtigen Physik auf der anderen.
Als Physiker und Philosoph hat er einen Paradigmenwechsel eingeleitet,
dessen Tragweite für unser Denken bis heute nur von wenigen
realisiert wird.
Klaus Fischer ist Professor für Philosophie/Wissenschaftstheorie
an der Universität Trier. Neben der Wissenschaftsphilosophie
ist er auf Naturphilosophie und Neurophilosophie spezialisiert.
(Copyright © 1999 Herder Verlag)
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